WB Kulturgarage Aspern

geplantKulturÖffentlicher Raum

Im vorgeschlagenen Entwurf werden die bestehenden Brüche durch klarere Konturen geglättet. Richtung Sonnenallee ist eine Fassade konzipiert, die sich in die ringförmige Grundstruktur des städtebaulichen Masterplans einfügt. Durch den Zuschnitt des Grundstücks und das rechteckige Garagenbauwerk entstehen sowohl im Osten wie im Westen dreieckförmige Restvolumina, die ab dem ersten Obergeschoß dicht begrünt werden und damit ein geschlosseneres Straßenbild erzeugen. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang, dass es sich dabei nur um eine Korrektur der vorliegenden Planung handelt. Teile dieser Volumina könnten, wie dargestellt, auch für temporäre künstlerische Interventionen genutzt werden.

Die leicht gekrümmte Fassade Richtung Norden mit einem integriertem “screen” besteht aus perforierten und gekanteten Aluminiumprofilen, die vom Hauptzugang gesehen ein geschlosseneres und von der anderen Seite ein sehr transparentes Bild vermitteln. Damit wird beim Betreten der Veranstaltungsräumlichkeiten der Fokus auf den Eingang gerichtet, während von Nordosten die Garagenstruktur in den Vordergrund rückt. Durch die Neuorganisation des Erdgeschoßes entsteht Richtung Straße eine durchgängige Glasfront, hinter der die Organisation und Bespielung des Foyers sichtbar wird. Die hinter den Bepflanzungen zurücktretenden Ost- und Westfassaden des Garagengebäudes werden mit einem möglichst transparenten Stahlnetz gesichert.

Projekt Details
Zeitraum 2018
Bauherr:In Stadt Wien